Klassenfahrten der Klassen 8b und 8c 
nach Hohegeiß (Harz) vom 30.08. – 05.09.2004

Auf die Klassenfahrt in den Harz freute sich kaum einer, denn für viele ging auch diese Klassenfahrt wieder mitten in den Wald. Doch diese Meinung änderte sich im Laufe der Woche recht schnell. 

Am Montag um 9.30 Uhr fuhren wir los. Nach einer ca. 2½-stündigen Fahrt kamen wir in der Nähe von Hohegeiß auf einem Parkplatz an, dort warteten schon die Teamer auf uns. Unsere Koffer wurden aus dem Bus geholt und mit einem kleineren Bus zu unserem Haus gefahren. Wir selber mussten laufen, und zwar sechs Kilometer, fast nur bergauf. Als wir nach über einer Stunde bei unserem Haus (Haus Birkenmoor) waren, kam einem mancher ziemlich kaputt vor, aber beim Mittagessen hatten diejenigen dann Zeit sich zu regenerieren. Bis zum Abendessen hatten wir Freizeit, am späten Abend stand dann eine Nachtwanderung auf dem Programm, bei der wir auf die drei Teamer verteilt wurden. Sophie und Angela gingen mit der einen und Lömsk mit der anderen Gruppe. Im Wald mussten wir sehr leise sein, da wir uns in einem Naturschutzgebiet befanden, außerdem mussten wir tierisch aufpassen, weil es schon ziemlich dunkel war. Auf halber Strecke trafen sich dann die beiden Gruppen. Danach musste ein Sololauf durch den Wald bewerkstelligt werden, wer nicht wollte, musste aber nicht. Am Ende machte aber doch jeder den 250m-Alleingang. Als wir dann wieder am Haus ankamen, mussten wir gleich ins Bett, was aber nicht heißen soll, dass dann schon Nachtruhe war...

 

Am Dienstag sind wir Kisten klettern gegangen. Dort war ziemlich viel Contenance gefragt.

Am Mittwoch stand die Trekkingtour auf dem Plan. Dafür mussten wir viel mitnehmen: Unsere Trekking-Rucksäcke wurden voll bepackt, denn im Karlshaus (wo wir übernachten sollten) gab es noch nicht mal fließend Wasser, geschweige denn Strom. Auf unserer 20km langen Tour bekamen wir viel zu sehen, darunter auch einen super Aussichtspunkt, von dem man fast den ganzen Harz überblicken konnte. Natürlich gab es auch ein paar Stürze, als es im Wald ziemlich steil bergab ging, dabei haben wir auch gelernt, dass man trotz superschwerem Rucksack nach vorne fallen kann. Als wir dann abends am Karlshaus ankamen, wurde uns noch gezeigt, wie wir uns am nächsten Tag am Ottofelsen beim Klettern und Abseilen sichern sollten, und dann gab es auch schon Essen, nach dem dann auch alle ins Bett gingen, ohne an das draußen stehende Plumpsklo zu denken!!!

Nachdem wir am nächsten Morgen gefrühstückt hatten, ging es dann endlich zum Ottofelsen. Einigen zitterten, glaube ich, ganz schön die Knie. Wir waren den ganzen Mittag klettern und dann ging es wieder los. An einer Kreuzung kam wieder Lömsks Spruch: „Wir können den langen, langweiligen Weg gehen oder den kurzen aufregenden!“ Wir sind oft den Kurzen gegangen, der war meistens nicht nur aufregend, sondern auch sehr anstrengend. 

oben: Warten auf dem Bahnhof

rechts: Harzquerbahn

Nach ca. sechs Kilometern kamen wir an einen Bahnhof, von wo aus wir fast den ganzen Weg zu unserem Haus gefahren sind, na ja sechs Kilometer mussten wir schon noch laufen, aber im Gegensatz zu den 20km, die wir den Tag davor marschiert waren, war das nichts.

Am Freitag hatten wir keine großen Pläne, aber langweilig war uns trotzdem nicht. Es gab eine riesige Wasserschlacht, wobei auch eine Glasschüssel Abschied nehmen musste. Den Rest des Tages haben wir dann mit Volleyball spielen, Musik hören und labern verbracht. Abends mussten wir leider von Lömsk und Sabrina Abschied nehmen, da beide am nächsten Tag etwas vorhatten. Nachdem die beiden weggebracht worden waren, gab es noch eine Party, für die wir Pizza gebacken hatten. Die andere Klasse wollte Stockbrot backen und hatte daher ein Lagerfeuer gemacht. Deshalb konnte man sich aussuchen, ob man lieber tanzen oder lieber am Lagerfeuer sitzen wollte. Um 02.00 Uhr mussten wir dann alle ins Bett (LEIDER). 

Am nächsten Morgen war die Stimmung etwas gedrückt, weil keiner so recht nach Hause wollte. Aber trotzdem mussten wir aufräumen und unsere Sachen packen. Am Vormittag, nachdem wir das ganze Haus aufgeräumt hatten, gingen wir dann los zu unserem Reisebus. Dort mussten wir uns leider von Angela und Sophie verabschieden. Am liebsten wären einige noch eine Woche geblieben. 

Unsere Klasse wird wohl nicht gleich wieder anfangen zu meckern, wenn sie das nächste Mal in den Harz fährt, das haben wir zum größten Teil unseren Teamern zu verdanken!!!