„Rodeln in der 9ten Klasse ?!!“

Nachdem wir die ersten 4 Stunden überstanden hatten, ging es endlich los in den Harz, um zu rodeln.

Unser Ziel: der Bocksberg in Hahnenklee.

Schnell haben wir noch unsere Gefährte im Bus verstaut und ab ging’s.

Die Hinfahrt habe ich nur im Dämmerzustand mitbekommen, da ich (wie eigentlich immer) eingeschlafen bin. Das war aber ganz praktisch, denn als ich meine Augen wieder aufgemacht habe, lag schon eine Menge Schnee. Manche waren regelrecht fasziniert vom Anblick des weißen Zeugs.

Egal, wir machten uns also, gerüstet wie ein Inuit, mit unseren Schlitten auf den Weg zur Rodelpiste. Manche gingen lieber zu Fuß, aber die Masse bevorzugte es, den Lift zu nutzen.

 

Nach etwa 15 Minuten Wartezeit waren wir dann endlich auch mal an der Reihe und stiegen in die 4er-Gondel. Innerhalb weniger Minuten waren wir dann oben auf dem Bocksberg.

Ja…aber wie sollten wir alle den Berg runterrodeln, wenn nur 2/3 der Schüler einen Schlitten mithatten? Und darunter auch noch so ein paar Eierfeilen waren, womit man, meiner Meinung nach, nichts anderes als nur Schnee in die Büchs bekommt. Aber die überaus soziale Schülerschaft teilt natürlich gerne, außerdem macht es ja zu zweit eh mehr Spaß.

 

Nun ja, nach einigen Unfällen hatten wir irgendwann auch den Dreh raus und fuhren die Huckelpiste runter. Und die nenn ich wirklich nicht ohne Grund so. Die meisten schafften es den Berg 3mal (manche auch 4mal) zu erklimmen, um anschließend wieder runter zu rutschen. Leider haben wir uns zwischendurch ziemlich aus den Augen verloren, aber spätestens am Lift hat man dann viele wiedergefunden. Um 16.15 Uhr trafen wir uns dann am Bus, zogen unsere nassen Schneeklamotten aus und wärmten uns auf. Dann ging es auch schon wieder auf den Weg zurück. Die Rückfahrt war echt lustig, denn endlich konnten wir uns mal richtig unterhalten, ohne dass wir von Lehrern unterbrochen werden (so wie im Unterricht).

Ich muss sagen, dass wir uns jetzt vielleicht schon ein kleines bisschen besser kennen. Schade ist nur, dass nicht alle an dem freiwilligen Ausflug teilgenommen haben. Um 18.30 Uhr erreichten wir dann wieder die RSL.

 

Auch wenn wir (ich beziehe mich mit ein) ziemlich skeptisch an die Sache rangingen, muss ich sagen, dass es zumindest dem Großteil Spaß gemacht hat und wir nicht gedacht hätten, dass Rodeln selbst im Alter von 14-16 Jahren noch Spaß machen kann  ;-P

 

Ich hoffe, dieser Text umfasst so ziemlich alles, was an Bedeutung war und verabschiede mich im Namen der

9b + 9c 

mit einem gepflegtem ‚Jauu’                         ;-P

Christin, 9c