Klassenfahrt der Klassen 10b und 10c nach Prag

Am 20.04.09 um 7.00 Uhr ging es los in Richtung Prag! Die meisten waren noch etwas müde und versuchten folglich im Bus zu schlafen. Kaum im Bus, fing der Spaß aber schon an. Wenn man es dann einmal geschafft hatte bei ständig laufender Michael-Jackson-Musik einzunicken, wurde man entweder fotografiert oder bemalt. Nachdem dann doch etwas Ruhe einkehrt war, wurden die beiden sehr aufmerksamen, interessierten Klassen über „wichtige“ Gebäude etc. informiert. Nach rund zwei Stunden Fahrt gab es die erste Toiletten- bzw. „Raucherpause“ =)!

Den nächsten Stop gab es dann in Dresden, wo wir die Frauenkirche besichtigten und noch etwas Zeit hatten die Stadt zu erkunden. Der Hauptfotograf nutzte in Dresden die Gelegenheit und dirigierte uns zum ersten (von vielen!) Klassenfoto!

Den nächsten Halt machten wir, um die Kleine Festung Theresienstadt zu besichtigen. Wir hatten eine Rundführung, wo wir stets bemüht waren zuzuhören! Dies war jedoch nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Die Busfahrt hatte doch einige ziemlich viel Kraft gekostet, vor allem denjenigen in der letzte Reihe…!!

Nachdem wir die lange Busfahrt hinter uns gebracht hatten, erreichten wir unser „Luxus“- Hotel „Fortuna Luna“. (Hört sich ein bisschen an wie ein Bordel!:D) Von außen sah es schon sehr, ich will nicht lügen, schäbig aus. Zu einem „Appartement“ gehörten immer ein Vierer- und ein Zweierzimmer, für diese sechs Personen gab es eine Toilette und eine Dusche. Die Zimmer hatten natürlich auch einen Balkon! Von den Balkontüren waren die Griffe weg, also musste man immer durch das Fenster steigen, wenn man auf den Balkon wollte, außer in manchen Zimmern, wo man die Klinken von der Klotür abmachen und damit die Balkontür aufmachen konnte. Das Hotel hat 13 Stockwerke. So viele Treppen will man natürlich nicht immer zu Fuß hochgehen, also gab es auch zwei Fahrstühle, die jedoch nicht immer funktionstüchtig waren und auch das eine oder andere Mal stecken geblieben sind. Auf Grund der langen Wartezeiten musste man dann doch des Öfteren zum Treppenhaus! :D 

Am Dienstag, dem ersten „richtigen“ Tag in Tschechien, besichtigten wir die Altstadt und Neustadt Prags und anschließend die sogenannte Judenstadt. Zwischendurch und im Anschluss an die Besichtigungen hatten wir Zeit für uns. Abends aßen wir italienisch im Restaurant „Donna“ am Karlsplatz und danach ging es dann in eines der vielen bekannten Schwarzlichttheater, in die Vorstellung von Goethes „Faust“. Man musste schon genau hinsehen, um den Inhalt des Stückes zu verstehen, aber nun ja ...

Die Prager Burg mit dem Königsgarten stand am Mittwoch auf dem Programm! Am Abend wurde im Hotel gegessen, damit man sich für Prags größte Disco, Karlovy lazne, „anhübschen“ konnte. Sie war gar nicht so weit weg von unserem Hotel „Luna“. 

Auch den Donnerstag verbrachten wir wieder mit Besichtigungen, dieses Mal waren der Laurenziberg mit seinem Aussichtsturm, ein Spiegellabyrinth, die Deutsche Botschaft, die Jesulei-Kirche und das Prager Venedig dran. Dieser Tag fand sein Ende mit einem chinesischen Essen im „Vonava Hora“ in der Nähe unseres Hotels und zwei Stunden Bowling.

Am Freitag, die Abschlussfahrt neigte sich ihrem Ende entgegen, waren wir nicht mit U-Bahn und Füßen unterwegs sondern mit einem Reisebus. Wir fuhren in die 20 km von Prag entfernte Gedenkstätte Lidice. Das Dorf Lidice war 1942 von den Nationalsozialisten als Vergeltung für das Attentat auf Heydrich zerstört und die Bewohner getötet oder ins Konzentrationslager verschleppt worden. 

By the way:

Unsere Geschichtslehrerin war fasziniert und 

wir eher weniger interessiert.

Mahnmal für die getöteten Kinder aus Lidice.

Im Anschluss stöberten wir über den Vietnamesenmarkt. Nun der letzte Abend für uns, den wir mit einer zweistündigen Moldaufahrt verbrachten. Währenddessen gab es ein Buffet, an dem wir uns bedienen konnten. (Außerdem war etwas gestattet, was ansonsten streng verboten war. *grins*)

Am Samstag, 25.04.2009, war es auch schon so weit, l e i d e r,  l e i d e r! 
Wir reisten früh morgens ab nach Deutschland, in das schöne, zentrale Lachendorf.
Auf der Rückfahrt waren alle sehr kaputt und das Schlafen fiel einem leichter als auf der Hinfahrt. Dennoch mussten sich wieder Schüler den Bemalungen und der Handymusik „unterwerfen“. Dann machten wir noch einen Stop bei Mac Donalds und waren in Null Komma nichts Zuhause in Lachendorf an der Realschule!

Alex, Christopher, Harm-Hennig (10c)