WPK 10 Kunst: Körperbemalung

Die Geschichte der Körperbemalung

Die Geschichte der Körperbemalung ist sehr alt. Schon die Steinzeitmenschen bemalten sich mit Erdfarben wie Ocker, dem schwarzen Manganoxid oder mit Holzkohle. Sie banden Tierhaare an einen Stock, um die Farbe auf der Haut aufzutragen oder trugen sie gleich mit der Hand auf. Damit die Erdfarben auf der Haut blieben, vermischte man sie mit pflanzlichen Ölen, Wasser oder tierischen Fetten. Bei den Ureinwohnern hatte die Bemalung des Körpers aber auch traditionelle Bedeutung. Sie galt als Erkennungsmerkmal der einzelnen Stämme, zeigte aber zugleich auch Gefühle an. Dabei bedeutete die Farbe Rot Krieg und symbolisierte Erfolg, Blau stand dagegen für Niederlage und Schwierigkeiten.

Unter den einzelnen Stämmen gab es aber auch Unterschiede bei der Bedeutung der Farben. Bei den Ureinwohnern Afrikas schrieb man der Farbe Rot Heilwirkung zu. Jedoch stand bei allen Stämmen die Farbe Weiß für Reinheit und sie trugen sie auch zu Initiationsfesten. Die Farbe Weiß gewannen sie aus einer Mischung von Lehm, Mehl, Kaolin oder zerkleinerten Muscheln.            (Rike und Merlii)

Herstellung der Schminkstifte

Zur Herstellung der Schminkstifte benötigen wir Papier, das die Maße 10x10cm hat. Dieses Papier wickeln wir um einen Bleistift und stellen eine Hülse her. Das untere Ende wird aus zwei Lagen Alufolie und Tesafilm beklebt, damit die Hülse unten dicht wird.

Wir geben in ein 50ml-Becherglas nacheinander 10 ml Rizinusöl, einen Messlöffel Bienenwachs und einen Messlöffel Carnabauwachs.

Das Gemisch wird über einem Bunsenbrenner erhitzt, dann geben wir drei Messlöffel Farbpigment hinzu. Dabei muss richtig gut umgerührt werden, bis sich das Wachs vollständig aufgelöst hat. Dann füllen wir die Farbpigmente in die vorbereiteten Hülsen. Nun muss das Ganze im Kühlschrank gekühlt werden. Am nächsten Tag kannst du deine Kunstwerke auf deiner Haut ausprobieren.

Unsere Motive und Arbeit mit den Stiften
Wir suchten uns verschiedene Motive, die einfach zu malen waren, aus dem Internet. Diese ließen sich mit den Stiften ganz gut und ohne Hautunverträglichkeiten auf die Haut malen. Etwas schwieriger war es, diese ölige Farbe wieder abzuwaschen. Allerdings ließ sie sich schließlich mit viel Seife entfernen.

(Ann-Carin und Julia)