30.10.2008: Informationstag bei der Polizei

Am Donnerstag, 30.10.2008, machten sich um 07.50 Uhr acht Zehntklässlerinnen und zwei Zehntklässler in Begleitung von Frau Backhaus mit dem Bus auf den Weg nach Celle.

Herr Ranné hatte nämlich für die interessierten Zehntklässler eine Informationsveranstaltung bei der Polizei organisiert. 

Pünktlich um 08.30 Uhr holte uns Herr Riebandt  unten im Eingangsbereich im Polizeigebäude ab, zu Fuß ging es alle Treppen hoch zum Vortragsraum. 

War das der erste Kurztest, ob wir genügend Kondition haben?   :-)))   

Eine gute körperliche Verfassung ist nämlich eine der Voraussetzungen für den Polizeiberuf!

Aber dann wurden wir umfassend informiert:

Berufsbild und Verwendungsmöglichkeiten waren Themen, aber auch Eingangsvoraussetzungen und Hinweise auf die schwierigen Einstellungstests wurden sachlich und äußerst informativ von Herrn Riebandt erläutert:

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RealschülerInnen können sich für einen Praktikumsplatz bei der Polizei Niedersachsen bewerben und an der Fachoberschule Verwaltung und Rechtspflege die Fachhochschulreife erwerben. Fachoberschulen gibt es in sechs Orten in Niedersachen, für uns kommen wohl in erster Linie Lüneburg, Hannover und Braunschweig in Frage. 

Man erhält eine Einstellungszusage unter dem Vorbehalt, dass man auch wirklich die Fachhochschulreife erlangt.

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Der Weg zur Einstellungszusage hat es aber in sich, hier seien nur einige Wenige der Bedingungen aufgelistet:

In Mathematik und Deutsch wird die Note 3 im Zeugnis verlangt. Der Notendurchschnitt aller Noten muss mindestens 3,3 betragen.

Im Arbeits- und Sozialverhalten muss man mindestens die Bemerkung c (oder besser) haben.

Der Jugendschwimmschein in Bronze muss vorhanden sein.

Wer kleiner als 1,63 m (Frauen) bzw. kleiner als 1,68 m (Männer) oder größer als 2,00 m ist, braucht sich gar nicht erst zu bewerben.

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Übersteht man diese ersten Bewerbungshürden, geht's zum Eingangstest: Vier Stunden Test am Computer sind dann angesagt, hieran scheitern mehr als die Hälfte der BewerberInnen. Wer besteht, macht weiter mit einem Sporttest, der offensichtlich auch nicht so ganz ohne ist. Anschließend werden dann noch Bewerbergespräche und ärztliche Untersuchungen geführt.

Um 10.20 Uhr hatten uns die vielen, vielen Informationen ganz schön geschafft und nachdenklich gemacht.

Treppen runter und Erinnerungsfoto für's Jahrbuch geschossen, anschließend zum Bus geeilt. Theo wartete schon auf uns.