26.01.2010: Ausflug nach Braunlage

Um 08.00 Uhr trafen wir uns alle vor der Schule. Dort warteten wir etwas länger, da Frau Kremmeicke noch fehlte. Manche bekamen sogar Angst, dass wir nicht mehr fahren. Es wendete sich noch alles zum Guten, aus Krankheitsgründen kam dann statt Frau Kremmeicke Fr. Ihsen mit. Durch die kleine Komplikation fuhren wir erst um ca. 08.30 Uhr los.

Insgesamt fuhren wir mit drei Lehrkräften: Herr Tessmer, Frau Ihsen und Frau Fischer
Wir hatten auf der Hinfahrt eine Menge Spaß. Es wurde sehr viel gelacht, rumgealbert, ...

ENDLICH!!! Nach ca. 1 h und 30 min. Fahrt kamen wir endlich an. Herr Tessmer ging zuerst raus und sah nach, ob die Rodelbahn nicht zu glatt ist. Gespannt saßen wir alle im Bus und warteten und warteten und warteten ... Endlich kam er zurück, die Rodelbahn war in Ordnung.

Wir alle zogen uns an, gingen raus, nahmen uns die Schlitten und packten die Rucksäcke weg.

In der Zwischenzeit planten die Lehrer, wie es weiter gehen sollte. Dann folgte ein 30 Minuten langer Fußmarsch auf den Berg. Manchen Schülern wurde so warm, dass sie ihre Jacke und ihren Pullover auszogen und sich in den Schnee warfen. Andere verloren die Hoffnung, jemals auf den Berg zu gelangen. Sie mussten sich erst einmal ausruhen. Ein paar Schüler machten zu lange Pause und verirrten sich, fanden dann aber doch noch den Weg. 

Endlich oben begann der Spaß auch schon. Alle, sogar die Lehrkräfte, rodelten bis zum Umfallen. Kurz bevor wir Mittagspause machten hieß es: „Alle runter!" Und los ging´s. Alle rodelten mit vollem Vergnügen runter. Unten angekommen aßen und tranken alle etwas. 

Nach ca. einer halben Stunde gingen die meisten wieder mit den Lehrkräften auf den Berg hoch. Andere blieben noch unten, kamen dann aber noch nach. Und wieder hatten alle eine Menge Spaß. Oben war eine kleine Gaststätte, wo wir alle noch etwas Warmes aßen. Dann rodelten wir noch ca. eine Stunde immer wieder mit Vollgas bergab. 

So gegen 14.30 Uhr war die Abreise. Wir packten all unsere Sachen weg und fuhren los. Die Fahrt ging schnell rum. Die meisten der Kinder schliefen vor Erschöpfung im Bus ein. Wir machten eine kleine Pause, weil einige noch einmal auf Toilette mussten. Da hinten im Bus alles voll gemüllt war, mussten die, die hinten saßen, zuerst noch aufräumen, bevor alle aussteigen durften. Nachdem alles aufgeräumt war, durften wir den Bus verlassen, holten unsere Sachen und fuhren nach Hause. 

Insgesamt war es ein aufregender Ausflug.

Chantal F., 7a

Als wir am 26.01.10 nach Braunlage zum Rodeln wollten, kam ein Schock nach dem anderen! Zunächst wussten wir nicht, ob wir nach Braunlage könnten, wegen des ganzen Schnees auf den Bäumen und des einsetzenden Tauwetters! Und als dann noch Frau Kremmeicke zum Bus kam und uns mitteilte, dass sie krank sei, dachten alle schon, dass wir wirklich nicht fahren könnten, weil wir zu wenige Aufsichtspersonen hatten. Zum Glück erklärte sich Frau Ihsen spontan bereit, mit uns zu fahren, also war Punkt eins gerettet! Nachdem der Busfahrer dann die Tür aufgemacht hatte, stürmten wir alle rein und waren happy. 

Die Fahrt an sich war lustig, alle aßen etwas, spielten Spiele oder hörten Musik. Alle waren zu aufgeregt um zu schlafen, obwohl das allen sehr gut getan hätte! Als die ersten Abhänge und Hügel kamen und die Tannen von der schweren Schneelast nach unten gebogen waren, fingen wir an zu staunen und schrien herum. Angekommen konnte es niemand mehr abwarten, aber wir mussten trotzdem noch warten, bis Herr Tessmer kam und das OK gab rauszugehen! 

Die Bedingung war, einmal bis nach ganz oben zu laufen. Es war so heiß, dass sich viele bis auf das T-Shirt ausgezogen hatten und den restlichen Weg so gegangen sind. Nachdem die ersten oben angekommen waren, mussten sie zwar lange warten, aber die vertrieben sich die Zeit so lange im Restaurant beim Cola trinken! Endlich machten Herr Tessmer und Frau Fischer den Anfang und rodelten los. So ging es dann weiter bis Essenspause beim Bus angesagt war, wo uns dann Frau Fischer erklärte, dass wir nicht mit dem Lift fahren durften (was einige aber trotzdem taten). Danach ging der restliche Tag auch schnell rum. Als wir dann alle nass und durchgefroren im Bus saßen, waren wir froh, dass wir uns jetzt von dem Tunnelblick und den anderen Strapazen erholen konnten. Im Bus haben wir dann wieder gegessen und getrunken und viel gelacht. In Lachendorf angekommen, säuberten wir noch den Bus. Im Ganzen war es ein wundervoller Tag für die 7b und 7a! Und dann hieß es für die 7b auch schon umziehen und zum Benefizkonzert, aber das ist eine andere Geschichte ...

Johannes, Fabian, Greta und Joyce, 7b