Tod auf dem Nil

Nach Komödien, Dramen, Fantasievollem und einem eigenen Theaterstück hatte sich der neue Wahlpflichtkurs erstmals eine Kriminalgeschichte ausgesucht. Nach wochenlangem Schreiben der Texte und etlichen Sprech- und Spielproben am Vor- und Nachmittag öffnete sich am 02. und 04. Juni der Vorhang.

 

Das Stück spielt auf einem Kreuzfahrtschiff auf dem Nil. An Bord ist die wohlhabende Linnet Ridgeway mit ihrem Mann Simon. Ebenfalls anwesend ist Jacqueline, die ehemals beste Freundin von Linnet, die zuvor Simons Verlobte war. Sie verfolgt die beiden und sinnt auf Rache. Es sind jedoch noch andere Personen an Bord, die nicht gut auf Linnet zu sprechen sind.

Ein paar Tage später kommt es zwischen Jackie und Simon zu einem Streit, bei dem Jackie Simon ins Knie schießt. Am folgenden Morgen wird Linnet Doyle von ihrem Dienstmädchen Louise tot in ihrem Bett aufgefunden. 

Nun beginnen die Ermittlungen des belgischen Meisterdetektivs Poirot, der auf dem Schiff anwesend ist, um Urlaub zu machen, und seinem Freund Race, der an Bord ist, weil er einen Verbrecher sucht. 
Plötzlich wird Louise tot aufgefunden, kurze Zeit später wird Madame Otterbourne, die Louises Mörder gesehen hat, in Poirots Anwesenheit durch einen Kopfschuss getötet. 

Am Ende des Stückes ruft Poirot alle Beteiligten im Salon zusammen und löst schließlich den verzwickten Fall… 

 

Das Gelingen einer solchen Aufführung ist aber auch abhängig vom Engagement weiterer Personen: So ist vor allem Frau Kremmeicke und der Klasse 7b zu danken, die uns bei der Aufführung musikalisch unterstützte. Ein Dankeschön gilt auch Herrn Westermann, der uns mit dem WPK Kunst (10) bei der Gestaltung des Bühnenbilds half. Den Herren Goerke und Girschick ist zu verdanken, dass all das gut zu sehen und zu hören war.

 

„Es war noch Luft nach oben“ nach der Premiere am Mittwochabend. Bis zur Pause hatten die Schülerinnen und Schüler fantastisch gespielt, besser als in jeder Probe zuvor, nach der Pause zeigten sich dann aber einige Textlücken, was bei der Menge an Einsätzen einiger Rollen aber auch niemanden verwundern konnte. Begeistert waren viele der Zuschauer von der zum Teil idealen Rollenbesetzung, einige der Figuren waren den Schülerinnen und Schülern scheinbar „auf den Leib“ geschrieben.


Viel entspannter lief es bei der Aufführung am Freitag. Fast schon routiniert spielten die Darstellerinnen und Darsteller ihre Rollen und hatten dabei eine Menge Spaß.

 

Ich freue mich schon – trotz des ganzen Stresses und der vielen grauen Haare – auf das nächste Jahr.

(Lö)