Unsere Fahrt zum Jugendgesundheitstag 2011

Am 18.05.2011 fuhren die 7., 8. und 9. Klassen der Realschule Lachendorf nach Celle zur CD-Kaserne. Dort fand an diesem Tag der 4. Jugendgesundheitstag statt. Auf mehrere Hallen verteilt waren insgesamt 32 Stände mit Informationen, Mitmachaktionen oder kleinen Vorstellungen rund um das Thema „Gesundheit“ aufgebaut. Man konnte vieles ausprobieren, an Gewinnspielen teilnehmen, Tests machen und sich sportlich betätigen.

 

Burgerstand:
Der Burgerstand war gleich am Anfang. Dort gab es leckere Gemüseburger mit Tofu. Sie waren sehr appetitlich und die Bedienung war sehr freundlich. Wir haben ungefähr acht Burger verdrückt. Hätten wir mehr gegessen, dann hätten wir bestimmt Ärger bekommen.

Kai, Kristian, Vitalis, Carsten (7a)

 

Boxstand:

Beim Boxstand stand ein Mann hinter einem Boxsack und ein Schüler konnte draufhauen. Man hatte schwarze Boxhandschuhe an und musste darauf achten, dass man gerade auf den Boxsack schlägt. Uns hat dieser Stand am besten gefallen, da es viel Spaß gemacht hat und man seine Aggressionen und Stress abbauen konnte. 

Derien, Tim (7a)


Lungenvolumentest:
An diesem Stand sollten wir in ein Messgerät für das Lungenvolumen so heftig wie möglich hineinpusten. Das Gerät hatte unterschiedliche Stufen, anhand derer wir ablesen konnten, wie gut unsere Lunge in Form ist. Gerade für Raucher ist es interessant zu sehen, ob ihre Lunge schon stark beschädigt ist. Der Test ist empfehlenswert.

André, Malte, Jenni, Dennis, Greta (9a)


Entspannungsraum:

Bevor wir in den Entspannungsraum konnten, sollten wir ein Formular ausfüllen, in dem es um Stress ging. Danach gingen wir in einen kleinen Raum und legten uns auf Matten. Eine Frau machte leise Musik an und erzählte uns dabei eine Indianergeschichte. Nach einigen Minuten verließen wir völlig entspannt den Raum. 

Selina, Marceline, Fabio, Flynn, Daven (7a)


Zahnpflege:

Wir haben jeweils eine fluoreszierende Flüssigkeit auf unseren Zähnen verteilt, um den Zahnbelag sichtbar zu machen. Die Flüssigkeit wurde in den Mund geträufelt und mit der Zunge verteilt. Danach sind wir in eine dunkle Kammer gegangen, in der an einem großen Spiegel zwei Schwarzlichtlampen befestigt waren. Hierdurch konnte man den Zahnbelag gelb leuchten sehen. Eine Vertreterin der Jugendzahnpflege erklärte uns, worauf wir beim Zähneputzen noch mehr achten sollten. Als wir zum Ausgang gingen, bekamen wir Zahnbürsten, um uns die gelbe Flüssigkeit von den Zähnen zu putzen. Danach bekamen wir ein zahnreinigendes Kaugummi.

Annika, Julius, Jan, Lucie (9a) 


Kondomführerschein:

Als erstes sollte man einen Fragebogen zum Thema “Kondome” ausfüllen. Danach konnte man mit einer Promillebrille versuchen, ein Kondom über einen nachgebauten Penis zu ziehen. Als wir fertig waren bekamen wir eine Urkunde und eine Packung Kondome. Der Stand wurde von der AIDS-Hilfe angeboten und gefiel uns sehr gut.

Nikola, Elena, Anna, Saskia (7a) 

 

Promillebrille:

Bei diesem Stand sollte man sich eine Promillebrille aufsetzen. Diese Brille zeigte einem, wie man sieht, wenn man betrunken ist. Man musste mit Brille einen Parcours bewältigen: Auf einer Linie gehen, mit einem Bobbycar slalomfahren, Bälle fangen, Gegenstände aufheben etc. Es hat sehr viel Spaß gemacht und war gar nicht so einfach.

Jan-Hendrik, Janick, Kai, Thilo, Niclas, Johannes (9a) / Fabian (9c)


Fahrsimulator:

Der Fahrsimulator wurde von der Polizei angeboten, um den Besuchern zu zeigen, wie herabgesetzt ihr Reaktionsvermögen ist, wenn sie betrunken autofahren. Der Fahrsimulator war ein Fernseher mit Lenkrad, Gas und Bremse. Man musste den Motor anmachen und Gas geben. Sobald ein großes, rotes Stoppschild auf dem Bildschirm erschien, musste man so schnell wie möglich bremsen. Es wurde angeboten, mit oder ohne Promille zu fahren. Der Sinn dieses Standes war, dass wir sehen und ein Gefühl dafür bekommen, wie schnell man reagiert und wie lange es dauert, bis ein Auto bremst. Man fuhr Schlangenlinien, wenn man vorher „Fahrt mit Alkoholkonsum“ eingestellt hatte und man reagierte langsamer. Die verzögerten Werte wurden einem dann angezeigt. Wir fanden den Stand gut und haben eine Menge dabei gelernt.

Justin, Nils (7a) / Kaij, Henry, Dennis, Björn (9c) 


Verkleidungsstand:

Der Deutsche Kinderschutzbund hatte den Stand „Ich mal anders“ angeboten. Dort hatten wir viel Spaß, denn wir konnten uns dort lustig verkleiden und anschließend in einem Bilderrahmen fotografieren lassen. Es kamen voll coole Bilder dabei heraus, die wir dann mit nach Hause nehmen konnten. 

Alessa (7b) 

 

Erste Hilfe:

Wir waren am Stand vom Deutschen Roten Kreuz. Dort wurde uns beigebracht, wie man einen Menschen wiederbelebt. Sie haben uns erklärt, dass erste Hilfe oft über Leben und Tod entscheidet. Wir haben einiges gelernt und es war eine gute Erfahrung.

Arne, Marius, Vici, Pascal, Rena (9a)

 

Wanderndes A:

Wir haben in einem Holz-A zu fünft unser Vertrauen zueinander gestärkt. Ein Schüler stellte sich in die Mitte auf das A. Daran waren vier Seile befestigt, die von anderen Schülern festgehalten wurden. Dann sollten wir versuchen, das A mit dem Schüler zu bewegen, dabei musste ein Seil auf einer Seite locker gelassen werden. Wer vorne das Seil hatte, musste dann immer stramm halten, genau wie der, der das Seil hinten gehalten hat. Und so ging es immer weiter. Uns hat das gut gefallen, da man mit Teamwork arbeiten musste. 

Emily, Marius, Joost, Tristan (9c) 


Es gab noch viele weitere interessante Stände. Der Jugendgesundheitstag 2011 hat uns allen viel Spaß gemacht!