Modelle im Tischwindkanal

Am 03. Juli hatten die Schülerinnen und Schüler der Forscherklasse 6a Besuch aus der Universität Hannover!

Jens Aschenbruck und Sebastian Hohenstein untersuchen in ihrem Forscheralltag im Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik der Universität Hannover, welche Auswirkungen der Wind zum Beispiel auf Flugzeuge hat. Außerdem unterrichten sie auch Studenten, am Dienstag nun konnten die beiden Herren prüfen, ob sie auch mit jüngeren Schülerinnen und Schülern zurecht kommen. Und es gelang ihnen erstaunlich gut!

Die beiden Herren hatten zwei Modellwindkanäle aus dem Institut mitgebracht und im Physikraum aufgebaut. In einem ersten Schritt mussten die SchülerInnen den Windkanal testen: Im ersten Versuch blies der durch ein Gebläse erzeugte Wind direkt in die Messstrecke, in einem zweiten Versuch musste der Wind Diffusor, Beruhigungskammer und Düse passieren, bevor er in der Messstrecke landete. Da Wind nicht zu sehen ist, wurde eine Räucherkerze verwendet, um den Wind sichtbar werden zu lassen.

Die SchülerInnen erkannten, dass der Wind in der Messstrecke im zweiten Versuch wesentlich ruhiger blies. Die Experten der Forscherbörse erklärten, dass der Wind für genauere Untersuchungen möglichst wirbelfrei und mit möglichst gleicher Geschwindigkeit auf die Versuchsobjekte treffen muss.

Dann begann die eigentliche Arbeit für die Schülerinnen und Schüler: Zunächst ging es darum, zwei unterschiedliche Modellautos im Tischwindkanal zu untersuchen:

Auf den beiden Fotos sind die Unterschiede zwar nur schwer zu erkennen, aber alle Schülerinnen und Schüler der 6a wussten nach den Versuchen zu berichten, dass der Porsche wesentlich "windschnittiger" sei als der Mini Cooper, da hinter dem Mini Cooper viel größere Verwirblungen zu sehen waren. 

Anschließend mussten unterschiedliche Pappmodelle (Quader, Zylinder, Dreiecksprisma, Tropfenform) gebaut werden. Hier musste genau gearbeitet werden, damit man die Modelle anschließend auch in den Windkanal spannen konnte. 

Damit nicht genug, nun war auch noch genaues Beobachten und Zeichnen der "Stromlinien" angesagt. 

Abschließend wurden die Zeichnungen verglichen und genau betrachtet, so konnten die Schülerinnen und Schüler (mit kleinen Hilfen der Wissenschaftler!) die unterschiedlichen Körper aufsteigend nach ihrem Strömungswiderstand ordnen.