19.09. – 01.10.10: 

Fahrt der SchülerInnen nach Bricquebec

Am 19.09. ging es abends los. Alle 49 Schülerinnen und Schüler waren sehr aufgeregt und freuten sich schon auf ihre Gastfamilien. 

Als wir die 13 Stunden Fahrt überstanden hatten, stiegen wir ein wenig kaputt in Bricquebec aus. Wir gingen in die Schule und wurden unseren Austauschschülern vorgestellt. Die Eltern waren auch beim Empfang dabei, wir fuhren mit ihnen nach Hause.

An den beiden ersten Tagen hatten wir Zeit, unsere Gastfamilien und die Schule kennenzulernen. Wir wurden auch vom Bürgermeister Monsieur Védie im Rathaus von Bricquebec empfangen und konnten in der Schulkantine essen.

Der Mittwoch danach war schon das absolute Highlight: Wir fuhren mit unseren Austauschschülern zum Mont-Saint-Michel und machten dort die Riesenwattwanderung. Der Wattführer erklärte uns die Landschaft und führte uns zu den Treibsandstellen. Nach der Wanderung hieß es Füße waschen, essen und in den kleinen Gassen der Festung auf Shoppingtour gehen.

Am Donnerstag waren wir in der Hafenstadt Cherbourg und Freitag war Schule angesagt, bis 17 Uhr wie unsere französischen Mitschüler … Dafür war am Abend die Disco und alle Schüler hatten viel Spaß. Die Stimmung war so ausgelassen, dass wir hätten beinahe vergessen, dass wir nur noch eine Woche in Bricquebec hatten.

Das Wochenende verbrachten wir in den Familien, die für die Schüler selber verschiedene Unternehmungen geplant hatten.

Die zweite Woche ging recht schnell vorüber, denn wir hatten viel Programm. 
Für den Montag hatten zwei Sportlehrer ein Badmintonturnier organisiert, wir hatten zwei Hallen für unsere Austauschschüler und uns. Dienstagvormittag besichtigten wir die Käse¬fabrik in Lessay und danach war der Bus voll beladen mit Camembert. Am Nachmittag waren wir in einer Austernzucht.

Mittwoch war Schultag und Vorbereitung des Abschiedsabends. Die deutschen Schüler sangen vier Lieder und trugen einen Sketch auf Französisch vor. Es gab viele Geschenke für die französischen Organisatoren und Mitwirkenden. Die französischen Schüler sangen auch ein Lied auf Deutsch, zu unserem Bedauern war das Lied „Schrei“ von Tokyo Hotel. Sie führten auch einen Sketch auf Französisch vor. An diesem Abend flossen schon einige Tränen wegen des Abschieds. 

Am Donnerstagvormittag hatten wir Unterrichtsbesichtigung und wir konnten mit einer Klasse im Hauswirtschaftsraum gemeinsam backen, es gab leckeren Apfelkuchen. Abends fuhren wir viel zu früh weg, die meisten wären am liebsten da geblieben.

Es war eine sehr schöne Zeit und wir haben doch sehr viel dazu gelernt. 

Carolin (9b)