Ausgleichsregelung bei Versetzungen

(§ 4 der Versetzungsverordnung)

(1)

Mangelhafte Leistungen in einem Fach bedürfen bei ausreichenden Leistungen in allen anderen Fächern keines Ausgleichs.

(2)

Wenn eine erfolgreiche Mitarbeit im höheren Schuljahrgang erwartet werden kann, können bei ausreichenden Leistungen in allen anderen Fächern ausgeglichen werden:

mangelhafte Leistungen in zwei Fächern durch befriedigende Leistungen in zwei Ausgleichsfächern oder

ungenügende Leistungen in einem Fach durch

(a) gute Leistungen in einem Ausgleichsfach oder

(b) befriedigende Leistungen in zwei Ausgleichsfächern.

(4)

Ob die Klassenkonferenz von Möglichkeiten des Ausgleichs Gebrauch macht, steht in ihrer pflichtgemäßen Beurteilung. In die Beurteilung sind die unter pädagogischen und fachlichen Gesichtspunkten wesentlichen Umstände des Einzelfalles einzubeziehen.

  
Die Stundenzahl des Ausgleichsfaches darf maximal um eine Stunde kleiner als die des Mangelfaches sein. Deutsch, Englisch, WPK Französisch und Mathematik gelten in der Realschule als vierstündige Fächer. Ausgleichsfach kann auch ein Wahlpflichtkurs sein.