09. - 13.04.2018: 

Abschlussfahrt der 10.1 nach Potsdam

Am Montag, dem 9. April, ging’s los – mit großer Vorfreude auf die kommenden Tage haben wir uns um 9:45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein mit Herrn Hinz und Frau Kunde am Escheder Bahnhof getroffen. Mit dem Zug ging es über Uelzen und Magdeburg nach Potsdam. Die Hinfahrt war sehr entspannt und wir hatten genug Zeit zum Unterhalten, Karten spielen und anderem – die Stimmung war schon mal super. In der Jugendherberge in Babelsberg (einem Stadtteil von Potsdam) angekommen haben wir schnell unsere Zimmer bezogen und sind dann mit der Tram in die Innenstadt von Postdam gefahren, die uns eine Stadtführerin nähergebracht hat. Anschließend konnten wir uns allein in der Umgebung umsehen und fuhren dann gemeinsam zurück zur Jugendherberge, wo es zum Abendessen vier Sorten Nudeln mit fünf Sorten Soße zur Auswahl gab, dazu Salat und Nachtisch (auch essenstechnisch ein gelungener Tag) und hatten dann Freizeit. Die meisten blieben auf dem Gelände oder besuchten sich in den Zimmern, einige schauten sich noch in Babelsberg um.

Am darauf folgenden Tag sind wir nach dem Frühstück zum Filmpark Babelsberg gefahren, um uns die Attraktionen anzuschauen, wie z.B. ein 4D-Kino, in dem so mancher laut losgeschrieen hat, als sich die Sitze nach vorne und hinten bewegt haben. (Wir verraten hier natürlich nicht, dass unsere Klassenlehrerin am lautesten gejuchzt hat.) Den Nachmittag haben wir selbst gestalten können, inklusive Selbstverpflegung am frühen Abend. Manche sind zu McD… oder haben sich Pizza von D… bestellt, wiederum andere sind ins Restaurant gegangen. Jeder hat an dem Tag mal etwas mit verschiedenen Leuten unternommen und egal, wo man war, es war super und alle hatten Spaß. Um halb sieben haben wir uns zu einem gemeinsamen Spaziergang im Park getroffen und haben lange gechillt am Seeufer gesessen, zusammen Ball gespielt und Musik gehört, bis es dunkel wurde. 
Am Mittwoch sind wir mit der S-Bahn nach Berlin gefahren, um uns das Museum "Story of Berlin" anzuschauen, inklusive einer Tour durch einen Atomschutzbunker. Das hat uns sehr gut gefallen. Danach haben wir uns das Museum noch alleine ansehen können, das war ganz interessant, aber nicht wirklich ansprechend für die meisten von uns. Im Anschluss haben wir uns mit der „Linie 100“ (einem Doppeldeckerbus, der vom Bahnhof Zoo bis zum Alexanderplatz quer durch die Stadt fährt) viele Sehenswürdigkeiten angesehen, zwischendurch ein Stopp am Brandenburger Tor und dem Holocoust-Mahnmal. Dann hatten wir Zeit, Berlin zu Fuß oder mit Bus und Bahn in Gruppen zu erkunden. Die meisten waren - natürlich - shoppen. Den Abend haben wir entspannt in der Jugendherberge ausklingen lassen, das hatten die meisten nach dem vielen Laufen auch nötig. 

Am Donnerstag sind wir nach dem Frühstück zum Schloss Cecilienhof gefahren, wo 1945 die Potsdamer Konferenz stattgefunden hat. Wir hatten dort eine Führung, die sehr anstrengend war, weil die Führerin extrem langatmig und uninteressant erzählt hat. Schade, denn wir hatten uns genau dieses Schloss ausgesucht, weil sich einige von uns wirklich für Geschichte interessieren. Nach der Führung hatten wir Zeit für uns, konnten in die Stadt oder zur Jugendherberge fahren und die Zeit bis zum gemeinsamen Abendessen frei gestalten. Danach sind wir zusammen zum Schlosspark Sanssouci gefahren, um uns den schönen Park und das Schloss anzusehen. Blöderweise tat nicht allen die viele Bewegung gut… ;)

Also wollten wir lieber den Bus nehmen als zur nächsten Tramstation zu laufen. Darauf mussten wir aber fast eine Stunde warten, was einige ziemlich empörte. Letztlich haben wir die Zeit dann genutzt, um uns zu unterhalten und Späße zu machen und als wir spät wieder in der Jugendherberge waren, haben die meisten die Freizeit in verschiedenen Zimmern verbracht.
Dank perfekter und durchdachter Planung der Klasse waren wir mit dem Kofferpacken und unseren Zimmern so früh fertig, dass Frau Kunde sehr überrascht war, dass wir (fast) alle pünktlich beim Frühstück waren. Als wir anschließend die Abreise antraten, waren viele traurig darüber und meinten, sie würden den „Urlaub“ gern übers Wochenende verlängern wollen, denn wir hatten eine richtig tolle Gemeinschaft und insgesamt eine super Abschlussfahrt.